007. Katrin |
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ignes@freenet.de D 12105 Berlin |
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Katrin ist durch den klassischen "500-DM-Mini" (...bedeutet: man kauft seinen ersten Mini für 500,00 DM und investiert kontinuierlich weitere 500,00 DM pro Monat, um das Biest am "Leben zu halten"), auf den Geschmack gekommen. Und, auch wenn sie derzeit leider ohne Mini auskommen muß, so ist Katrin weiterhin festes Mitglied bei den Mini Löwen Braunschweig.
Wer heutzutage im Geschäftsleben etwa auf sich hält, der hat eine Adresse in Berlin, das ist glasklar. Katrin symbolisiert unsere "ständige Vertretung" und vertritt unsere Interessen an der Spree. Ah-ja, fast vergessen: Wir befinden uns im amerikanischen Sektor, in Mariendorf.
| '93er Rover Cooper 1.3i |
| Rover (GB) |
Im Juni 1996 folgte für Katrin ihr zweiter Mini. Ein zu dem Zeitpunkt des Kaufes noch originaler Rover Cooper 1.3i aus erster Hand sollte es dieses Mal sein. Es gefiel der technische Zustand, die geringe Kilometerleistung und der niedrige Kaufpreis. Die Optik à la "Stinktier-Cooper", bzw. "Hausfrauen-Mini" gefiel keinesfalls.
Der Umbau im klassischen Sinne: Die 12"-Felgen mußten 10"-Dunlop weichen, die schwarzen Plastikteile oder auch Wischer verschwanden zugunsten der verchromten Variante. Verschwinden mußten ebenfalls die Stinktierstreifen der Motorhaube. Was noch im selben Jahr folgte, das war der erste Platz für den schönsten 12"er auf dem Hamburger Mini-Treffen, ...weil er halt keiner mehr war. Heruntergerüstet auf 10'' staubte man vor sämtlichen 12''ern diesen Pokal ab. Wer Pokale der "Mini IG Hamburg", der weiß wovon wir reden. Ein Preis, den man nicht wirklich verliehen bekommen möchte.
Getauft wurde der Mini ganz nach englischer Sitte, ein Mini benötigt einen Namen. So ist es bereits seit Jahrhunderten in England Tradition. Getauft wurde sie auf den Namen "Gwendoline": schwarzer Lack, schwarzes Leder und Chrom. Wer kennt noch das Lied der Band "Die Ärzte" ?!? Sweet sweet Gwendoline ?

Den Beschluß, Gwendi an der 100.000 km-Grenze zu veräußern, mißlang glücklicherweise. Es meldeten sich zwar zahlreiche Interessenten, doch die Frage der jungen Leute war meist dieselbe: "...wie schnell fährt die Karre denn ? Kann man den so richtig treten ?" (Zitat Ende). Nein, in solche Hände wollten wir Gwendi nicht geben. Somit wechselte Gwendi erst zwei Jahre und 20.000 km später den Besitzer, blieb jedoch in Löwenhand. Besitzerwechsel ? Fair enough. Zum "offiziellen" Besitzerwechsel fehlt noch immer die klassische 1,00 DM. Aber wo soll man heutzutage noch eine "deutsche Mark" herbekommen ?
| '77er Mini 1100 Special |
| Leyland (GB) |
Wie bereits erwähnt, ihren ersten Mini erwarb Katrin für die klassischen 500,00 Mark. Dieser Mini 1100 Special war sauber durchgeschweißt, die Hürde des TÜV wurde auf Anhieb genommen, die Optik gefiel nicht sonderlich: Ein silber Mini mit schwarzem Dach wirkt nicht richtig schnuckelig. Was jedoch schnuckelig wirkt und für eine Woche jede Menge Spaß in der heimischen Garage bereitet, das sind ein Satz Pinsel sowie die farbliche Basisausstattung rot, blau, gelb und schwarz (...aus dem Baumarkt, woher auch sonst...). Lackieren kann jeder.
Wie geht man vor ? Zunächst werden sämtliche Anbauteile abgeschraubt. Daß der Mini die vergangenen Jahre nie poliert worden ist, erweist sich an dieser Stelle als Vorteil: Man erspart sich das Anschleifen. Ein himmlisches Blau wird zur Basisfarbe.
Ist diese Tätigkeut erst einmal erledigt, muß der Lack trocknen. Man nutzt diese Zeit, schnappt man sich das passende Comic und rennt zum Copy-Shop. Einmal auf 530% vergrößern bitte. Daraufhin erhält man Unmengen an Papyrus, die man mit Tesa auf den bereits vorbereiteten Mini klebt. Kurzer Kommentar für die jüngeren Leser unter Euch: Beamer gab es noch nicht. Damit man die Linien auch sauber übertragen bekommt, wird an dieser Stelle Sekt für die Dame sowie Mineralwasser für den Herren gereicht. Der Rest ist das lustige Mischen von Farben sowie viel Spaß beim Betrachten der frisch geschaffenen Bildchen :o)
Für Interessierte aus den Bereich Motorsport: Man beachte die "Flipfront" (!!!)


Die größte Tour für Maja (...wie ansonst hätte man diesen Mini nennen sollen ???) war das IMM 1995 in Schweden, welches sie mit Bravour überstanden hat. An dieser Stelle ganz liebe Grüße an Gökel von den "Mini Magiern Wolfsburg", der uns den Erfolg dieser Tour nicht zugemutet hatte und bis heute nicht aus dem Staunen herausgekommen ist.