130. Ilja |
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ilja@mini-bs.de D 27321 Horstedt |
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Euch interessiert wie Ilja zum Mini und zu den Löwen gekommen ist? Die Geschichte erzählt er uns lieber selbst:
"Es muß irgendwie April/Mai/Juni 1990 gewesen sein, als sich mein damals bester Kumpel Bernd „Börnie“ Richter einen schwarzen 85er Mini Mayfair ansehen wollte und drüber nachdachte ihn evtl. zu kaufen. Schon bei der Besichtigung war ich dabei und obwohl ich
bis dahin keinen Gedanken an einen Mini verschwendet hatte, fand ich die Idee ganz amüsant, dass Börnie sich einen zuzulegen im Begriff war. Ich fuhr zu der Zeit einen Mercedes 230/6-Bestattungswagen, den ich in monatelanger Drecksarbeit mit einem Kumpel restauriert hatte (Tausend Dank, Roland!!) und konnte mir nicht vorstellen, was anderes als Mercedes /8 zu fahren (groß, gemütlich, souverän!).
Dann hatte Börnie seinen Mini und es dauerte bloß ein paar Tage, bis er von Peter vom Mini Fun-Club „smile“ angequatscht wurde, ob er nicht Mitglied in nem Club werden wollte. Dann ging alles ratzfatz. Börnie wollte sich gerne mit den anderen treffen, hatte aber leicht Manschetten, von wegen alle fremd und so und fragte mich, ob ich mitkommen würde. Ich wusste zwar nicht direkt, was ich als bekennender Mercedes-Treiber dort sollte, aber als bester Kumpel macht man das natürlich.
Wir also in eine fremde Wohnung, voller fremder Leute, die auch noch ein für mich völlig fremdes Auto fuhren, und man denkt dann ja immer, die fressen einen gleich o.ä., besonders wenn man nicht mal nen Mini sein eigen nennt. Aber.........nix dergleichen. Ich habe noch nie einen derart sympatisch durchgeknallten Haufen erlebt wie diesen, davor nicht und bis heute auch nicht. Wir haben quasi alle freien Stunden zusammen verbracht, haben uns fast jeden Tag gesehen, haben am laufenden Band Ausfahrten gemacht, bei denen es meist ganz, ganz, ganz heiß her ging (Fahrstilmäßig und StVO-missachtungsmäßig), kein Wunder, waren doch die meisten so um die 20 rum. Ich wurde, in Ermangelung eines eigenen Minis nicht etwa gemieden oder verstoßen, sondern mir wurde die ehrenvolle Aufgabe des „Service-Car“-Fahrers übertragen. Mein Leichenwagen wurde mittels Schriftzug „Mini Fun-Club „smile“ Service-Car“ einfach eingemeindet und damit hatte sich`s. Verständnis hat man damit nicht immer geerntet, mit `nem Leichenwagen zwischen lauter Minis, z. B. werde ich die dusseligen (Tschuldigung!) Gesichter auf dem Sommertreffen 1990 am Backsberg im Leben nicht vergessen, als wir mit unserer Kolonne auf den Platz gefahren sind und der 1. Bremer Mini Club so ganz und gar nix mit diesem Auftritt anfangen konnte und mich des Platzes verweisen wollte. Die Debatte war schnell beendet, als klar war, dass dann unsere Minis auch alle wieder gefahren wären!
Die Leiche habe ich dann aber im Nov. `90 wieder verkaufen müssen (wg. der Kohle) und bin dann meistens mit Börnie`s Mini, der inzwischen kreisch-brüll-pink-metallic war und „Pink Panther“ getauft wurde, gefahren. Das war sicher die lustigste Zeit in meinem Leben, wir waren jung und teilweise sehr wagemutig (bei vielen „Stunts“ bleibt mir heute noch das Herz stehen, wenn ich dran denk), haben Party gemacht, was das Zeug hielt, waren jedes Wochenende unterwegs und haben nur Spaß gehabt.
Dann kam `93 der Punkt bei mir, wo ich meinen eigenen Mini haben wollte, ich hatte meine Fühler schon in diverse Richtungen ausgestreckt und immer wieder `nen Rückzieher gemacht und dann beim Backsberg-Sommertreffen `93 stand er da! Ein 1980er Mini Clubman Estate, blau, optisch recht lecker erhalten weil Re-Import aus Italien und einigermaßen erschwinglich (aus heutiger Sicht und mit der nun vorhandenen Erfahrung natürlich viel zu teuer), außerdem schön exotisch in der damaligen „Mini-Landschaft“ (heute werden es immer mehr Estates auf den Treffen, ich frage mich langsam, wo die alle herkommen!!), der musste es sein! Die Zeit drängte ja auch, also gesagt, getan, gekauft.
| '80er Clubman Estate |
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Dann habe ich mir noch einen Eriba Puck fertiggemacht und bin 1994 u.a. zum IMM nach Silverstone / GB gefahren, bis heute für mich eins der geilsten Treffen, die ich erlebt habe. Dann noch diverse nationale Treffen mitgenommen, wobei einige immer besonders waren, z.B. die Weihnachtssause des Mini Club Ost-Westfalen / Lippe in Bielefeld, wo der Mini Fun-Club „smile“ seit 1990 bis heute jedes Mal anwesend war oder die guten alten Wäller Treffen in Montabaur beim Buchfinkenzentrum , wo wir auch immer mächtig Spaß hatten. Renntage auf dem Heidberg-Ring in Geestacht hatten auch immer große Priorität, auch wenn ich mir da, mangels Öldruck in Rechtskurven zwei 1000er-Motoren in die Grütze gefahren habe. Damals war mein Estate „Ille`s Illness“ mein einziges Auto und so wurde der Gute naturgemäß ziemlich strapaziert, vor allen Dingen durch den Wintereinsatz bei Eis und Schnee (und Salz).
Im Feb. `97 entschied ich mich, ein „Alltagsauto“ zu kaufen, um den Estate zu restaurieren, das hieß aber auch manchmal mit dem Saxo zu Treffen fahren zu müssen.
In dieser Zeit habe ich zusammen mit Karsten „Chaos“ Gliedt meinen Estate restauriert, dazu möchte ich nur soviel sagen: Ich mach so was nie wieder und ich möchte Chaos für seinen Einsatz meinen tiefsten Dank aussprechen, ohne Ihn wäre an das heutige Ergebnis nicht im Traum zu denken gewesen, eexxxxxxxxxxtreeeeeeeemmmmmmmmthaaaaaaaaaannnnnkiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinggg!!!!!!!!!!
Es haben mir außerdem zig andere Leute geholfen, z.B. HG, Michael, Lupo, Andreas Hohls, Andy & Nicole, Ronni, Tom, Johannes, Strubix uva.
Ich danke allen für die Hilfe und denke immer dran, wenn ich mit dem Mini fahre!!!!
Ergo: You´ll never forget your first Mini!
Stimmt, ich fahre ihn heute noch!
Tja und jetzt bin ich durch eine besonders liebe Dame wie die Jungfrau zum Kinde zum wahrscheinlich größten und wichtigsten Mini Club in Deutschland, zu den Mini Löwen Braunschweig gekommen und danke für die herzliche Aufnahme!
Der Trend geht zum MultiClubMember, ich sach´s Euch!! "