121. Anka |
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anka@mini-bs.de D 38114 Braunschweig |
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Später mal einen Mini zu fahren, war für Ankas' ganz großer Wunsch, bereits als sie noch sehr klein war. Als Anka noch nicht mal wusste wie ein Führerschein überhaupt aussieht, wusste sie schon ganz genau, dass sie kein anderes Auto fahren will als diesen kleinen Engländer (...die Nationalität, wusste Anka zu dem Zeitpunkt natürlich auch noch nicht).
Nach der bestanden Füherscheinprüfung, wollten die Eltern ein Auto schenken. Noch immer war der Wunsch in ihr, einen Mini zu wollen und ein anderes Auto war schwer zu finden. Viele haben davon abgeraten einen Mini zu kaufen (...sie wollen ihrer Tochter eine gewisse Sicherheit bieten und wissen, dass sie gut aufgehoben ist - also auf keinen Fall Mini). Und Anka wollte ihn dann auch irgendwie schweren Herzens nicht als erstes Auto haben (und eigentlich einmal von eigens verdientem Geld kaufen). Also fuhr man Fiat.
Aber ständig wurde im Internet nach dem großen Traum Ausschau gehalten, viel geträumt und oft damit abgefunden, dass das Geld dafür nicht da ist - und dass es wohl auch in irgendeiner Weise weiter ein Traum bleiben wird...
Zwischendurch hat Anka Andy kennen gelernt. Er fuhr einen blauen Mini Cooper Sport und Anka war sofort fasziniert von ihm ("von wem genau", das darf man sich an dieser Stelle selbst aussuchen...). Das Lieblingsauto in der Lieblingsfarbe. Als Anka ihm sagte, dass er ihr absolutes Lieblingsauto fährt, hat er nur trocken geantwortet "...das höre ich ganz oft..." oder "...das sagen mir viele..." (er verstand gar nicht, was das für ein Auto für Anka war). Wenn heute jemand fragt, ob Anka ihren Mini nur wegen Andy fährt, muss sie immer lachen und betonen, daß es wohl eher anders war !! Aber mal ehrlich, wer kauft sich denn nur wegen seinem Freund/Freundin das gleiche Auto? Auf was für Ideen kommen manche Leute ???
| '99er Rover Cooper 1.3mpi |
| "Mini-40-Edition" |
| Rover (GB) |
Doch wie zum ersten eigenen Mini gekommen ? 2005, Anka hatte in der Woche zwischen Weihnachten und Sylvester "Zwangsurlaub", da die Firma geschlossen hatten (..."ich finde Urlaub, wenn man nicht irgendwie verreist, oder was vor hat, total ätzend !", Zitat Ende...). Und beim Besuch eines Möbelhaus in Braunschweig-Wenden parkte man, stieg aus, guckte über die Straße hinweg und sagte nur noch: "...ddddaaa, ...ddda Mama, guck doch mal, ...ca. 10 Minis, auf einem Hof !"
Anka war fix und fertig, total aufgedreht, und total aus dem Häuschen. Schnell durch den Möbelladen und dann Mama mit rübergeschleift. Jeden einzelnen Mini angeschaut, es war kaum zu glauben. Zuhause alle noch mal im Internet betrachtet und ab da war eigentlich alles vorbei. Bis dato wurden Minis im Internet nur angeschaut. Die meisten waren ja über ganz Deutschland verteilt und durch die Entfernung war das ganze Vorhaben irgendwie sehr entfernt. Aber nun war der Traum zu Greifen nah.

Noch mit der Startnummer "Se7en" versehen, so lernten wir Anka und ihren aus genzam Herzen geliebten Mini erstmalig kennen.
Abends dann mit den Eltern zusammen gesetzt und reden. Der Vater war total dagegen, denn der Fiat war ja noch topp (...nicht mal 1,5 Jahre !). Am nächsten Tag mit Vater erneut zum Mini-Händler gefahren, um ihn ein bisschen zu überzeugen. Und dann ging alles ganz schnell, fast täglich ab zu dem Händler, den Seicento Hals über Kopf und für viel zu wenig Kohle an besagten Händler verkauft und den kleinen Mini-Schatz gekauft. Die Eltern konnten gar nichts anderes mehr machen als zuzustimmen, denn Anka war total vernarrt in den Mini.
Ist schon komisch irgendwie, wenn man sich jahrelang etwas wünscht und plötzlich ist es zum Greifen nah. Die ganze Kaufaktion war natürlich die 100%ige Unvernunft, aber es gab dabei kein zurück mehr. Und heute sitzt Anka in ihrem Baby, sieht auf der Straße einen weiteren Mini und freut sich riesig bis ihr klar wird, dass sie selbst in solch einem sitzt. Für Anka ist das der größte Traum, den sie je hatte oder haben wird.

Ein paar Monate später hatte Anka sich die Startnummer "3" verpaßt, mit Hinguckereffekt. Das fand auch die Redaktion der Zeitschrift "Mini Scene International", die Ankas' Mini in Ausgabe 4/2006 (Seite 85, Art. zum Ruhrpott-Mini-Treffen) ablichtete. Wovon Anka zu Beginn gar nicht begeistert war. Denn diese Zeitschrift berichtet auch über sogenannte "Kleinwagen in Mittelklassegröße" eines an dieser Stelle nicht genannten bayerischen Automobilherstellers und die sind bekanntermaßen "bäh bäh"...

Im März 2008 bekommt der kleine "Karsimir" eine neue Fahrertür und in diesem Züge auch gleich ein neues Design verpasst. Der neue Hingucker hat auf ersten Treffen schon für viel aufsehen gesorgt und viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. (Man achte auf die bunten Attribute im Hintergrund, die Bilder sind NICHT in Graustufen! )
Warum ich zu den Löwen gekommen bin? Einer muss den Job ja machen...!!! (Zitat Ende).