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Ausgestattet mit einem 1000ccm Motor und versehen mit dem bekannten Wolseley-Kühlergrill unterscheidet er sich von Anfang an deutlich vom Serienmodell. Hinzu kam eine absolute Besonderheit: Kurbelfenstertüren mit feststehendem Dreiecksfenster und außen liegenden Türscharnieren. Die Innenausstattung gleicht der des Austin Mini "de luxe". Das Armaturenbrett ist vollständig mit Kunstleder überzogen, eine hölzerne Variante wird nicht angeboten. Zur Serienausstattung gehört ebenfalls eine Heizung, eine Abdeckung für den Kofferraum und eine von innen zu entriegelnde Motorhaube.
Unterschiede zu europäischen Wolseley Hornet liegen nicht nur im Detail. Als auffälligstes Merkmal trägt der südafrikanische Wolseley 1000 kein verlängertes Heck mit sich, sondern den bekannten MKI "Rundhintern." Zweites Augenmerk sind natürlich die Türen, die denen der Minis aus australischer Produktion gleichen.
Eine weitere Besonderheit bieten die Fahrgestellnummern. Man unterscheidet, wie bei den englischen Modellen, zwischen einer "chassis number" und einer "body number". Die "chassis number" gleicht der bekannten Fahrgestellnummer, während die "body number" der Identifizierung der einzelnen "Wolseley" dient. Bei Riley Elf ist dieses die sogenannte "Fisholow number."
Die südafrikanischen "body number" beginnt jeweils mit den Kürzeln WA2S7, es folgt eine via Hand eingeschlagene, dreistellige "body number". Insgesamt wurden ca. 450 Wolseley 1000 durch BMC South Africa in Port Elisabeth gefertigt.
Besonders kurios verhält es sich mit der "chassis number." Das Schild wurde ab Werk in der Mitte durchgeschnitten. Dieses dient dem Entfernen der Aufschrift "manufactured at Longbridge, Birmingham", immerhin war man stolz auf seine eigenen Produktionslinien und wollte deutliche Akzente hinsichtlich Großbritannien setzen. Die "chassis number" beginnt jeweils mit einem "M/...", welches darauf hindeutet, daß serienmäßige Morris Mini Minor Karosserien verwendet worden, die dann später mit der "Wolseley-Nase" versehen worden sind.
Wer sich für weitere Details der Wolseley 1000 interessiert, kann sich an Ryno Verster vom South African Mini Owners Club wenden.

