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Die Schneepaty in Altenau/ Harz, 2007.
Bereits zur guten Löwentradition ist es geworden, ein Wochenende im schneereichen Janur im Harz zu verbringen. Fix das Navigationsgerät auf „Löwen im Schnee“ programmiert und schon kann es losgehen auf 480 Meter über nautischen Nullpunkt.
   
Jan. 2007
 

Altenau im Oberharz. Die jährliche Schneeparty ist das kleine Dankeschön, das wir Löwen uns Löwen selber zukommen lassen. Für die geleistete Arbeit auf den „Braunschweiger Mini Tagen“ und dafür, dass wir einfach da sind. Aus diesem Grunde selbstverständlich mit von der Partie, unsere Praktikantinnen und Praktikanten als auch die Praktikumanwärter. Letzter wissen meist noch nix von ihrem Glück.

Rudelfotosammlung. Auf diesem Bild gut zu erkennen: Es war sogar ein (!) Mini mit im Harz. Die restlichen Weicheierwintergefährte haben wir gekonnt beseite geparkt, damit Ihr nix von denen mitbekommt.

Schnee im Flachland gleich Null. Grau und trübe scheinen die Tage derzeit ins’ Land zu ziehen. Schnee ? Die Blicke gehen dorthin, wo man einen weißen Mann mit Bart vermutet, der zusammen mit Petrus (...siehste’, auch besagter älterer Herr mit Bart hat einen Praktikanten) überlegt, wie man an die 72 Jungfrauen herankommen könnte, die auf der benachbarten Wolken im Namen einer anderweitigen Konfession auf den frommen Glaubensbruder warten. Jedenfalls scheint einer dieser beiden Herren just zum richtigen Zeitpunkt erbarmen mit unserer Schneeparty zu gehabt zu haben, denn pünktlich ab 19:30 setzte Schnee auf besagtem Freitag ein. Ladies and gentlemen, ...let the Schneeparty begin !!!

Nachdem der Freitag feuchtfröhlich mit Saschas’ Musik von Anlage eingestimmt wurde, folgte das erste Highlight des anstehenden Wochenendes: Babsis’ hausgekochte Erbsen, nein: Kartoffelsuppe !!! Lecker !!! Mal etwas anderes als das bis dato aufgewärmte Pendant aus der Dose ! Löwinnen und Löwen beschließen einstimmig, Babsi-Suppe gehört ab sofort zum Pflichtprogramm.

Beschlossen wurde, diese Aktion auch im Jahr 2008 zu wiederholen und ganz besonders löblich finden wir, dass selbst die Raucher es im kommenen Jahr vorziehen werden, „draußen“ zu quarzen. Ein persönlicher Wunsch der Redaktion ist es, im kommenden Jahr doch die ein oder andere Aktivität zusätzlich zum Rodeln nach draußen zu verlegen. Muß ja nicht jeder dran teilnehmen, ist nur so eine Idee von uns.

Samstag früh, die ersten trümmern sich aus den Federn und frühstücken mit Blick nach draußen: Schnee. Die Kinder sind die ersten, die ungeduldig ihre Teller von rechts nach links schieben, um endlich mit dem traumhaften Schnee zu spielen, der sich vor uns in der vergangenen Nacht ausgebreitet hat. Rodeln ist angesagt. Und da sämtliche Pisten von Torfhaus und Altenau vermutlich unter Touristenschwämme leiden, beschließen wir, unsere „alte“ Rodelbahn in Hohegeiß wiederzubeleben.

Rodeln im Neuschnee !!! Zwar nicht ganz so schnell, wie von manchen gewünscht aber immerhin. Dafür wird man nach Abfahrt und dem lästigen Gang zurück auf den Berg von wildgrinsenden Löwengesichtern begrüßt. Was grinsen die denn so, wird sich der ein oder andere noch gefragt haben. Diese Frage vermutlich noch nicht einmal zu Ende gedacht, traf auch schon der erste Schneeball die grübelnde Gestalt.

Mannschaften bildeten sich eben so schnell, wie sie durch gezielte Querschläger wieder auseinander gerissen wurden. Jeder gegen jeden macht doch noch immer am meisten Spaß. Zum Café und Kuchen ging es am Nachmittag zurück in unserer Hütte. Ich habe in meinem Leben noch nie soviel Kuchen auf einmal gesehen. Von jedem etwas. Wir sind schon so eine kleine Kuchenfraktion, wir Löwen. Mamikuchen im Sommer halt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass jeder von uns erneut seinen Spaß im Harz hatte. Lustiges Getränk als auch lustige Musik waren vorhanden, vielen Dank noch einmal an Babsi und sämtliche Küchenfeen für das Catering. Ein großer Dank geht auch an unsere dänischen Mitglieder, die den weiten Weg auf sich genommen haben, für ein Wo’ende zu uns zu kommen. Auch ein herzliches Merci an diejenigen, die doch ein paar Kilometer mehr gefahren sind, um dabei zu sein. Wir sagen nur: Kiel, Hamburg, Landkreis Osterholz und das Umland von Berlin.

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