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8. Braunschweiger Mini Tage - Rückblick.
Das Treffen für Mini und Mini Cooper in Räbke am Nord-Elm
04. - 06. Juli 2003

Der "Montag danach" - nach einem WoEnde wie diesem. Gegen frühen Nachmittag, die ersten Mini-Löwen können wieder farbig sehen. Kinders, Ihr seid fantastisch: 303 gemeldete Mini und Mini Cooper sowie 67 Mini als Tagesbesucher. 12 eigene Mini. Wo die nur alle herkommen ?!?

Ein herzliches Dankeschön zunächst an Wojtek vom "Mini Club Poland", der mit 1.100 km auch in diesem Jahr die weiteste Anreise in einem '64er Mini Van zurückgelegt hat. Insgesamt zählten wir sieben polnische Mini, die es sogar in die "Braunschweiger Zeitung" geschafft haben, siehe Artikel. Auch in diesem Jahr mit dabei, die dänische Fraktion: Der "Graenseegnens Mini Club" und erstmalig der "Mini Club Fyn" - Letzterer reiste bereits am Mittwoch an, erwies sich jedoch im Laufe der folgenden Tage als ein nicht wasser-resistent so daß eine vorzeitige Abreise am Samstag beschlossen wurde. Im kommenden Jahr wolle man "besser gerüstet" bei uns erscheinen.

  Mini & Mini Cooper Mini & Mini Cooper Mini & Mini Cooper Summe
  zu Besuch als Tagesgäste eigene  
1. BMT 1996 57 15 11 83
2. BMT 1997 74 14 8 96
3. BMT 1998 102 16 12 130
4. BMT 1999 136 20 9 165
5. BMT 2000 164 26 7 197
6. BMT 2001 175 32 11 218
7. BMT 2002 240 61 8 309
8. BMT 2003 303 67 8 378

Ebenfalls aus Skandinavien: Jocke von "Mini Sweden" (Ausrichter des legendären schwedischen IMM back in 1995) sowie Pia vom "Mini Club Sweden" - das sind Anreisen aus Göteborg, Stockholm sowie Trollhättan !!! Welcome to Tyskland. And last but not least: "Mini Se7en Club Nederland" sowie "Mini Club Noord-Holland"! An dieser Stelle sei das älteste Fahrzeug auf den "8. Braunschweiger Mini Tagen" erwähnt: der '63er Riley Elf aus Arnheim von Marcel.

Kurze Anmerkung am Rande: Die Dekoration des Festzeltes, die wir für Euch organisiert hatten, die hätten wir gerne zurück !!! Die Hütchen und die Tischdekoration dürft Ihr gerne behalten aber nicht die entwendeten Flaggen. Wir haben vollstes Verständis dafür, daß "Deko klauen" im Laufe des Abends bei entsprechender Drehzahl ein lustiges Spielchen ist; jedoch spätestens am Folgetag sollte man einsehen, daß das ein Satz mit "X" war: DAS WAR NIX. Also: ab in den neutraler Umschlag und zurück damit, Merci !

Bei wem dürfen wir uns noch bedanken ? Natürlich bei den Dauercamper, die unser hervorgerufenes Verkehrschaos auch in diesem Jahr mit viel Geduld ertragen und zusammen mit uns gefeiert haben. Hierdrüber freuen wir uns wirklich.

Doch es gibt auch negative Nachrichten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind an verschiedenen Mini Seitenblinker, Scheibenwischer und Chromzierde verschwunden. Auch wenn die "Mini Löwen Braunschweig" als Veranstalter noch nicht einmal bedingt die Verantwortung tragen können, entschuldigen wir uns bei Euch vielmals. Anmerkung für die unbekannten Langfinger: Verkauft Euren Mini und sucht Euch ein anderes Hobby, vielen Dank.

Wie Ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, wir hatten Besuch von einem Fernsehteam. Wir sind selber gespannt, was dabei gerausgekommen ist. Gesendet wurde auf "RTL II - Die Redaktion"; ein Sendemitschnitt liegt uns vor. Wer also gucken möchte, einfach vorbeischauen so Ihr das nächste Mal in Braunschweig seit :o)

Legende mit zwei Handschuhfächern.
Die Braunschweiger Mini-Löwen veranstalteten in Räbke ihre 8. Mini-Tage –der betagtester Wagen ist über 40 Jahre alt
Artikel in der "Braunschweiger Zeitung - Lokalteil Helmstedt" vom 07. Juli 2003:
 

RÄBKE. Mit verächtlichen Sprüchen über ihre Kleinstwagen sind Mini-Fahrer nicht zu schocken. Denn sie kennen selbst genug: "Ein Mini hat zwei Handschuhfächer – eins im Cockpit, das andere ist der Kofferraum". So etwas sagt Nikolas Janke, Vorsitzender der Mini Löwen Braunschweig. Der Club hatte am Wochenende zu seinen achten Mini-Tagen auf den Räbker Campingplatz eingeladen

Der Mini verbindet. So sehr, dass für ein Treffen mit Gleichgesinnten gern Hunderte von Kilometern Anreise in Kauf genommen werden. Die weiteste Anfahrt hatten mit rund 1000 Kilometern Mitglieder eines polnischen Mini-Clubs. Die Mini-Treffen – in Deutschland gibt es jährlich zehn davon – bieten laut Janke keinen Raum für Angeberei. "Die meisten Minis kennt man schon seit Jahren", sagt er, da werde allenfalls gegenseitig der Fortschritt von Verschönerungs- und Reparaturarbeiten begutachtet. Konkurrenz gebe es nicht.

Gepflegt und ramponiert. Von ganz unterschiedlichen Typen war der Campingplatz von Freitag bis Sonntag bevölkert. Die einen hatten ihr gutes Stück bis in den letzten Winkel blank poliert, für andere war ihr Mini oder Mini Cooper ganz offensichtlich ein Alltagsauto.

Ein gewisser Mini-Fanatismus ist aber wohl allen der mehr als 300 Teilnehmer eigen. Besonders den "Tüftlern" wie Olaf Bartling von der "unmöglichen Mini-IG" aus Bielefeld. Er war mit seinem 31 Jahre alten Kombi angereist, den er, wie er sagte, völlig neu aufgebaut hat. "Der Wagen war komplett zerlegt", berichtete er, einige Karosserieteile habe er neu beschaffen müssen. An Ersatzteile für den Mini zu gelangen, werde zunehmend schwieriger. Das Hobby, sagte er, "kostet viel Geld, aber macht auch Spaß".

Beim Streifzug über den Campingplatz konnte man Minis entdecken, die auf den ersten Blick kaum als solche erkennbar waren. Viele Raritäten, vor allem aus nicht-britischer Produktion, waren zu bewundern. Es gab Mini-Pickups, die völlig offenen Mini-"Mokes" und natürlich Mini-Cabrios. Den ältesten Mini des Treffens präsentierte diesmal ein Niederländer: Sein "Riley Elf" ist stattliche 40 Jahre alt, hat ein Stufen- statt eines Steilhecks und wird wegen seiner Frontpartie auch liebevoll "Baby-Rolls" genannt. In Deutschland, erklärt Nikolas Janke, sei dergleichen nie verkauft worden.

Keine Neuzeit-Exemplare. Neben der obligatorischen Fachsimpelei hatten die Teilnehmer des Treffens ausgiebig Gelegenheit für Geselliges. Das große Zelt war ausstaffiert wie ein gemütlicher Irish Pub, und es wurden insulanische Bierspezialitäten ausgeschenkt. Am Samstag ging’s mit dem Mini-Kindergarten auf Ausfahrt durch den Elm, und der von zuhause mitgebrachte "Mami-Kuchen" wurde gemeinsam verzehrt. Eine große, glückliche Familie. Nur eins mögen die Liebhaber der bis zum Jahr 2000 gebauten Autos gar nicht: Den seit 2000 unter BMW-Ägide gebauten Nachfolger. "Die haben hier Platzverbot", sagt Nikolas Janke bündig. Aber bisher hat auch noch niemand versucht, sich mit dem bulligen Neuzeit-Mini unter die höchstens 65 PS starken Originale zu mischen.

Text: Toni Korporal

Und auch in diesem Jahr bedanken wir uns an dieser Stelle bei denjenigen, die uns tatkräftig unterstützt haben:

  Höpfner Getränke, 38538 Müden an der Aller   Formel 1 Ticket Travel, 38059 Braunschweig
  DaCapo, die Stadtillustrierte, 38106 Braunschweig   Mini Mania - Andreas Hohls, 26215 Neuenkruge
  BMC-Center-Kestel, 41460 Neuss   The Wild Geese Irish Pub, 38100 Braunschweig
  Coca Cola, 38122 Braunschweig   Campingplatz Nord-Elm, 38373 Räbke am Nord-Elm
  Bornemann, 38106 Braunschweig   Mitwohnbüro Braunschweig, 38100 Braunschweig
  Mini-Drive, 38304 Wolfenbüttel-Adersheim   R.P. McMurphy’s Irish Pub, 38106 Braunschweig
  Mini IG Hamburg, 22419 Hamburg   Heimbs Kaffee, 38106 Braunschweig
  Flensburger Brauerei, 24937 Flensburg   Die Mini Zeitung, 64625 Bensheim
  Grænseegnens Mini Club, Danmark   Wolters Pilsener, 38102 Braunschweig
  Mandala Internet, 38114 Braunschweig   Innocenti & Mini Bits, 26127 Oldenburg
  Lerbs, Niederlassung Goslar, 38644 Goslar    

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